Computertomographie und Röntgen

 

Computertomographie (CT) 

Bei der Computertomographie handelt es sich um eine Untersuchung, bei der der Körper von einer Röntgenröhre und den zugehörigen Dektoren umkreist wird. Die Röntgenröhre sendet während der Untersuchung eine kontinuierliche Röntgenstrahlung aus. Aus den gewonnenen Daten lassen sich anschließend „Scheiben“ der untersuchten Körperregion darstellen.

Maßgeblicher Vorteil der Computertomographie ist eine hohe räumliche Auflösung bei kurzer Untersuchungszeit. Dadurch lassen sich auch sehr kleine Strukturen darstellen. Die scheibenförmige Darstellung lässt eine genaue Lokalisation von krankhaften Prozessen zu.
Die CT-Aufnahme ist übersichtlicher als ein normales Röntgenbild. Durch den Einsatz von Kontrastmitteln, die über die Vene in den Körper gespritzt werden, wird die Aussagekraft der Untersuchung noch gesteigert. Die Kontrastmittel werden benutzt um Strukturen optisch besser zu trennen oder erst sichtbar zu machen.

Wo wird es eingesetzt?
Eine kraniale Computer-Tomographie (CT Kopf) wird z.B. bei Verdacht auf Blutungen, Erweiterung von Blutgefäßen, Gehirntumoren, Gehirnödemen, aber auch bei degenerativen oder altersbedingten Veränderungen oder Schlaganfall durchgeführt.
Zur Suche nach Bandscheibenvorfällen, Osteoporose, Frakturen und anderen degenerativen Veränderungen kommt das CT der Wirbelsäule zum Einsatz.
Schwangere dürfen aufgrund der hohen Strahlenbelastung nicht mittels CT untersucht werden.

Was muss ich beachten?
Die Untersuchung erfolgt im Liegen, meist auf dem Rücken, spezielle Untersuchungen auch in Bauchlage. Bei Untersuchungen der Kopf- oder Halsregion bleiben die Arme während der Untersuchung neben dem Körper liegen, bei der Untersuchung der Lendenwirbelsäule werden die Arme nach hinten über den Kopf gestreckt, um eine bessere Untersuchungsqualität zu erreichen.

Die Untersuchungsqualität hängt zudem stark von der Bewegungsruhe des Patienten ab. Ebenso wie beim Fotografieren führen Bewegungen zu Bildfehlern. Die Untersuchungsdauer beträgt zwischen fünf und zehn Minuten, je nach Körperegion.

Was tun bei Platzangst?
Im Vergleich zum Kernspintomographen handelt es sich beim CT nur um einen schmalen Ring (keine geschlossene, enge Röhre), in dem der Körper nicht ganz eingeschlossen ist. Unsere freundlichen Mitarbeiterinnen zeigen Ihnen nach Absprache gern den Computertomographen, um Ihnen zu helfen, Ängste abzubauen.

 

Weitere Informationen zum Download: hier  

 

Röntgen

Wir verfügen über die Möglichkeit, konservative Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule und Funktionsaufnahmen durchzuführen.

 

Wo wird dies eingesetzt?

Röntgenbilder geben Aufschluss über die Haltung und degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. Sie werden eingesetzt bei Verdacht auf Wirbelkörperfrakturen, bei Gleitwirbeln und Fehlstellungen sowie zur Übersicht bei einer evtl. anstehenden Operation.

 

Was muss ich beachten?

Abhängig vom Untersuchungsgebiet muss der Körper vollständig entkleidet werden. Schmuck und anderes röntgendichte Material muss abgelegt werden, auch Zahnersatz (wenn möglich).